Posts mit dem Label Tomaten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Tomaten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

28. Juli 2009

Die ersten Fleischtomaten sind reif

Inzwischen läuft die Ernte an und sogar die ersten Fleischtomaten sind inzwischen reif. Bei allen abgebildeten Früchten handelt es sich um sogenannte Bunkerfrüchte, die sich aus den ersten, mehrteiligen Blüten bilden. Diese Blüten werden in Analogie zu der Bezeichnung dieser ersten Blüten bei Paprikas oft Königsblüte genannt.
.
Die frühesten Sorten sind die Schlesische Himbeere, Oaxacan Juwel und Paul Robeson. Bei der Paul Robeson handelt es sich nicht um die Sorte, die ich im letzten Jahr angebaut habe und die der Black Ethiopian ähnelt. Im letzten Jahr habe ich diese beiden Sorten verglichen und im Gartentagebuch von Helmut Pummer beschrieben.
In diesem Jahr handelt es sich um die amerikanische Variante von tomatofest, von der mir Henry von tomatl.net liebenswürdigerweise Originalsaatgut geschickt hat. Hierbei handelt es sich eindeutig um eine andere Sorte, eindeutig Fleischtomaten. Leider ist noch keine typische Frucht reif, aber die grünen Früchte im aktuellen Bannerbild sind auch die amerikanischen Paul Robeson. Ich bin schon sehr auf den Geschmack gespannt und hoffe, dass die Braunfäule im Foliengewächshaus durch das aktuell etwas wärmere Wetter etwas aufgehalten wird, damit ich noch weitere Früchte ernten kann.

19. Juli 2009

Sensationelle Freiländer

Allerorten hört man davon, dass die Tomatenpflanzen, die unüberdacht im Freiland stehen von Kraut- und Braunfäule befallen werden und gerodet werden müssen. Natürlich inspiziere ich meine Freiländer ebenfalls ganz genau. Aber was soll ich sagen, erstaunlicherweise sind die Freilandpflanzen die gesündesten Tomaten, die ich habe. Die Orange Flasche links im Bild kratzt derzeit an der 2 Meter Marke. Der Zollstock ist in diesem Bild auf 2 Meter ausgeklappt. Die gelbe Wäschklammer markiert die Höhe der Pflanze.

Erntereif ist allerdings noch keine Freilandfrucht. daher werde ich die Pflanzen vorsorglich in der nächsten Woche mit einem Pilzmittel behandeln.
Viel mehr Sorgen machen mir die Pflanzen im dem kleine Foliengewächshaus, das man im Hintergrund sieht. Dort ist die Braun & Krautfäule inzwischen definitiv angekommen. Ich habe einige Blätter der Sungold F1 entfernt. des weiteren habe ich an allen Pflanzen die unteren Blätter entfernt um für eine bessere Durchlüftung zu sorgen. Die Fleischtomaten sind auch noch weit von der Reife entfernt, daher kann ich sie auch noch mit einem Pilzmittel einsprühen. Allerdings hätte die Sungold F1 es am nötigsten. Das Gewächshaus habe ich jetzt im zweiten Jahr, im letzten waren die Tomaten auch nur eine Woche länger gesund, als ihre Freilandkollegen. Da bin ich schon ziemlich enttäuscht, ich halte es für nicht sonderlich gut geeignet für Tomaten.
Die Kübelpflanzen sehen ebenfalls nicht so gut aus, die Blätter weisen auch einige braune Flecken auf. Jedoch bin ich mir ziemlich sicher, dass es sich hierbei noch nicht um Braun & Krautfäule handelt. Diese Pflanzen stehen auch überdacht und sind dem Regen nicht direkt ausgesetzt.
Es ist schon eine ziemlich seltsames Tomatensaison. Hoffentlich halten sich die Pflanzen noch, damit ich noch etwas ernten kann.

14. Juli 2009

Reichlich Blüten - keine Früchte

Ich habe es schon im Zusammenhang mit den "Frühsten Früchtchen" erwähnt, aber auch andere Tomatenliebhaber, wie z.B. Henry von Tomatl.net haben berichtet, dass sie in diesem Jahr eine große Anzahl von Blüten unbefruchtet blieb. Ich habe mal ein paar Bilder dazu aufgenommen:

Hier blieb ein kompletter Blütenstand einer früh ausgepflanzten Andrewia unbefruchtet.
Im nächsten Bild kann man erkennen, dass bei dieser Pendulina auch gerade mal eine Blüte von zwei Blütenständen eine Frucht angesetzt hat.

Bei mir scheint es vorwiegend die früh ausgesetzten Pflanzen betroffen zu haben, die ungeschützt stehen. Bei einigen Pflanzen im Gewächshäuschen kann ich das auch beobachten. Lediglich die Kübelpflanzen, die überdacht stehen, sind überhaupt nicht betroffen.
Ich tippe mal auf eine Kombination von Kälte und Nässe als Ursache.
Aber vielerorts bereiten die andauernden Regenfälle noch viel schlimmere Probleme, bei vielen Tomatenfreunden greift bereits die Braun- und Krautfäule um sich. Unser Wetter ist auch eine Katastrophe, aber bisher kann ich noch keinen Befall meiner Tomaten feststellen. Lediglich ein stärkerer Hagelschauer vor ein paar Wochen hat stellenweise das Laub zerfetzt, aber sonst ist (noch) alles OK.

5. Juli 2009

Vergleich der Orange Flaschentomaten

Vor zwei Wochen habe ich die veredelte und die beiden unveredelten Andrewia Pflanzen vorgestellt. Die Andrewia ist die Sorte, die am besten von der Veredelungsunterlage profitiert. Ein ganz anderer Fall ist die Orangene Flasche, hier kann ich beobachten, dass die veredelte Pflanze die kleinste der drei ist. Die größte ist die spät ausgepflanzte Pflanze, also ganz anders als erwartet. Leider ist das wieder kaum im Bild festzuhalten, aber ich habe die Höhe mit einem farbigen Balken markiert und einen auf 1,60 m ausgeklappten Zollstock daneben gestellt.

Die größte, spät ausgepflanzte OF steht in einer anderen Reihe und ist nicht überdacht. die veredelte OF steht am Rand des Beets und wird von Kräutern, wie Estragon und Muskateller Salbei überwuchert.
Es ist schwierig im kleinen Privatgarten 9 Pflanzen die gleiche Bedinungen zu bieten, es kann natürlich sein, dass die große Pflanze einfach bessere Bedingungen hat, wie die kleine, da in diesem Fall und anders als bei der Andrewia, die drei nicht nebeneinander stehen.
Aber sicher kann ich wohl sagen, dass was die Wüchsigkeit angeht, eine Veredelungsunterlage nicht in allen Fällen eine Verbesserung bringt. Denn auch bei der Suso F1 ist die veredelte Pflanze nicht größer als die beiden anderen.
Aber abgerechnet wird am Ende der Saison :-)

29. Juni 2009

Das früheste Früchtchen ...

... ist in diesem, wie auch schon im letzten Jahr die Pendulina. Sogar das Datum ist das gleiche. Allerdings war im letzten Jahr die Gartenperle nur einen Tag später reif, da ist in diesem Jahr jedoch noch kein Farbhauch zu erkennen.

Diese abgebildeten Früchte sind aber untypisch, sehen fast schon wie kleine Fleischtomaten aus. Das waren wohl mehrteilige Blüten, die gelbe Frucht im Hintergrund hat die typische Form.
Oberhalb der reifen Frucht, kann man einige unbefruchte Blüten erkennen. Im aktuellen Bannerbild sieht man, wie reichlich meine beiden Hängeampeln geblüht haben. Dann muß es aber ein Ereignis gegeben haben, was die Befruchtung der Blüten verhindert hat, denn ganze Rispen blieben ohne Fruchtansatz. Leider kann ich nicht mehr rekonstruieren, was es war. Anhaltende Regenfälle? Kälte? Die beiden Ampeln waren schon sehr früh ungeschützt draussen, und auch bei meinen Mitte April ins Freiland ausgepflanzten Stabtomaten mußte ich das beobachten, die Hängeampeln waren jedoch stärker betroffen.

24. Mai 2009

Einige Neuzugänge...

... komplettieren seit dieser Woche das Feld.

Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich einige Tomatenverrückte in meinem Bekanntenkreis habe, da kann man im Sommer gemeinsam Tomaten verkosten, im Winter oder kurz vor der Aussaat Samen und auch überzählige Pflänzchen tauschen. Diese Tauschgeschäfte sind nun endgültig abgeschlossen. Meine Bilanz ist wieder mal denkbar ungünstig: zwei Tomatenpflanzen los geworden - vier neue erhalten.
Bei meiner "Tomatenfreundin" Karin durfte ich mir aus den überzähligen Pflanzen drei aussuchen und ich habe mich für Orange Russian 117, Hillbilly und Nonna Antonia entschieden.
Die Orange Russian hatte ich selbst im letzten Jahr, hatte aber auf eine Anzucht zugunsten des Weißen Ochsenherzes verzichtet. Da das weiße Ochsenherz nicht keimte, konnte ich der Orange Russian nicht widerstehen.
Die Hillbilly entspricht ebenfalls meinem bewährten Beuteschema: gelb - rot marmorierte Fleischtomate.
Die Nonna Antonia ist eine rote Fleischtomate aus Italien, die in der Familie von "Gartenbär" Jörg weitergegeben wurde und nach der Oma Antonia benannt wurde. Mal gespannt, ob sich diese schöne Italienerin in meinem Garten wohl fühlen wird.
Die weiteste Reise zu mir, quer durch die Republik und das auch noch mit dem Zug, ist eine Yellow Pearshaped, die aus dem Erzgebirge zu mir gefunden hat.

Zu den Tomaten gesellen sich noch zwei Chili Sorten: eine gelbe Habanero und eine Aji ... (Name vergessen - ich muss nochmals nachfragen)

Alle Pflänzchen sind inzwischen eingepflanzt und ich hoffe, dass sie den Vorsprung, den meine restlichen Tomaten bereits haben bald aufgeholt haben.

17. Mai 2009

Die nächste blühende Pflanze

... ist die Suso F1.

Von dieser Sorte habe ich drei Pflanzen: eine am 12. April und zwei am 9. Mai ins Freiland gepflanzte. Die Frühe und die veredelte Pflanze stehen geschützt unter dem kleinen Folientunnel, die Späte steht komplett ungeschützt im Freiland.
Und als erste blüht die späte, ungeschützte Suso, dicht gefolgt von der frühen und als letztes folgte die veredelte Pflanze. Damit habe ich eigentlich nicht gerechnet - ich bin davon ausgegangen, das die etwas verhätschelteren Pflänzchen doch einen Vorteil durch den Folientunnel haben. Das ist jedoch zur Zeit nicht zu erkennen. Diese Pflanzen brauchte 11 Wochen von der Aussaat bis zur Blüte, also nur wenig länger als die Gartenperle und Pendulina.

Als nächstes öffnete die Sungold Select II eine Blüte. Diese Sorte habe ich am 14.3., also zwei Wochen später als die Suso gesät. Damit ist sie mit 9 Wochen von der Aussaat bis zur Blüte die Rekordhalterin.

Sonst habe ich inzwischen alle Pflanzen, die ich für mich behalten werde an ihren endgültigen Platz versetzt. Bilder und Berichte folgen.

5. April 2009

Drei Wochen nach der Aussaat ...

ist vom weißen Ochsenherz noch immer nichts zu sehen. Auch die Costoluto Genovese hat sich mit dem Keimen schwer getan. Nach zwei Wochen habe ich von beiden Sorten je zwei Korn nachgelegt und ein paar Tage später hatte ich zwei Keimlinge der Costoluto - vom weißen Ochsenherz immer noch keine Spur. Inzwischen habe ich alle verfügbaren Samenkörner dieser Sorte nachgelegt und hoffe, dass sich vielleicht doch noch eins erbarmt und keimen will. Wenn nicht, werde ich am nächsten Wochenende vielleicht doch noch die Orange Russian 117 aussäen. Wobei das dann doch recht spät wäre, die anderen Sorten haben schon einen gehörigen Vorsprung.
In diesem Bild sieht man rechts die erste Partie vom 15.2. und links die dritte vom 14.3. im Vergleich.

Die Pflanzen der ersten Aussaat sind inzwischen so ca. 10 cm hoch, die anderen abgebildeten Pflänzchen etwa 3 cm.
Das zweite Bild zeigt links die mittlere Partie vom 1.3. und rechts die letzte vom 14.3.

Die Pflanzen der mittleren Aussaat sind so ca. 6 cm hoch. Das ist die Partie, die ich zum einen für das Veredeln und zum anderen für die frühe Auspflanzung vorgesehen habe. Das wäre dann in ca. 2 Wochen soweit. Mir kommen die Pflänzchen dafür noch sehr klein vor, selbst wenn sie in 2 Wochen ca. 10 cm hoch werden kann ich es mir schlecht vorstellen, diese kleinen Zwerge schon ins Beet zu setzen. Naja, es ist ja im Dienste der Wissenschaft und ich habe ja noch jeweils eine Ersatzpflanze, wenn es nicht hinhauen sollte.

21. September 2008

Die Stunde der Schattenkinder

Man mag es ja glauben, oder nicht, aber das hier ist die erste Fruchtrispe der Black Ethiopian, die am Schuppenrand reif wurde. Die ersten Früchte der Schwesterpflanze im Freiland konnte ich vor etwa zwei Monaten ernten. Es wird also deutlich, dass ein vollsonnige Platz für eine frühe Ernte unabdingbar ist.

Dass dieser Standort alles andere als optimal ist, ist klar. Er liegt weitestgehend im Schatten, ist aber überdacht. Aber um ein überzähliges Pflänzchen unterzubringen, finde ich ihn nicht schlecht. So kann ich noch ernten, obwohl im Freiland und im Gewächshäuschen die Braunfäule zugeschlagen hat. Man darf nur keine großfrüchtigen Sorten auswählen, die reifen nicht mehr aus. Neben dieser Pflanze steht noch eine White Currant, die auch noch sehr gesund ist. Durch die Flecken auf dem Laub der Black Ethiopian darf man sich nicht täuschen lassen, das sind keine Braunfäuleanzeichen, die BE hat wie die Paul Robeson (und wenn ich mich recht erinnere auch meine Black Cherry im letzten Jahr) braune, eingetrocknete Blattränder.

20. September 2008

Die dickste Tomate 2008

Erfreulicherweise brauchte ich Teil vier der Braunfäulereportage über meine Kübelpflanzen doch nicht zu schreiben, die sehen doch noch gut aus. Das Wetter der letzten Woche war mit Nachttemperaturen bis zu 2 ° C empfindlich kühl, und das obwohl noch Sommer ist. Die Tomatensaison ist damit wirklich beendet und ich kann nun die dickste Tomate 2008 küren.
Leider bin ich gerade Opfer meiner schlampigen Buchführung geworden, bin mir nur zu 90 % sicher, um welche Sorte es sich handelt. Und da ich noch mit meiner verkreuzten Big White Pink Stripe, Marvel Stripe und Old German drei Sorten habe, die sich ziemlich ähnlich sehen, wird die Bestimmung auch nicht erleichtert.
Ich denke aber, dass in diesem Jahr der Titel der "Dickste Tomate 2008" an ein Exemplar der Old German mit 778 Gramm geht.

Wenn man dieses Bild mit dem der Titelträgerin aus dem Jahr 2006, der Big White Pink Stripes, vergleicht, versteht man, warum es mir schwer fällt, die Sorte zu bestimmen. Es ging letztlich nur über das Datum der Aufnahme, denn zu diesem Zeitpunkt waren die Freilandfleischtomaten schon alle gerodet.
Der absolute Rekord liegt also mit 794 Gramm noch bei der Big White aus 2006, 2007 konnte ich leider keinen Titel vergeben, da ich keine Fleischtomaten ernten konnte. Und auch in diesem Jahr sind wegen der Braunfäule einige hoffnungsvolle Titelaspiranten frühzeitig aus dem Rennen ausgeschieden.

6. September 2008

Alle Freiländer gerodet

Am nächsten Tag habe ich das schöne Wetter genutzt und habe die verbliebenen Freilandtomaten auch gerodet. Es waren minimale Braunfäuleflecken zu erkennen, aber ich habe aus Sorge um meine überdachten Tomaten die Pflanzen im Beet entfernt. Ich hoffe, dass die unreif geernteten Früchte im Haus nachreifen.
Auf meinem Hügelbeet waren unzählige Pflänzchen gewachsen, die sich selbst ausgesät hatten. Ich konnte die Sorten Johannisbeertomate, White Currant und Wildtomate erkennen, aber auch die habe ich konsequent entfernt. Im nachhinein war das wohl die richtige Entscheidung, denn die ganze Woche über war Dauerregen und Temperaturen um die 14 °C zu verzeichnen. Ich bin mir sicher, dass unter diesen Umständen die Braunfäule vorangeschritten wäre und die Pflanzen nicht zu retten gewesen wären.

Von links nach rechts sieht man Georgia Streak, Paul Robeson, Black Ethiopian, Orange Flasche und die Mallorca Nachzucht. Gewogen habe ich die Früchte nicht, aber auch hier kamen ein paar Kilo zusammen.
Unüberdacht stehen noch die White Currant am Spalier und zwei Johannisbeersämlinge die noch gut aussahen. Wenn der Regen mal aufhört muß ich nachschauen, wie die inzwischen aussehen.

31. August 2008

Die roten Sorten im Vergleich

Das ist ein Teil der roten Sorten, die ich in diesem Jahr angebaut habe. Es fehlen im Bild Carnica und Tamina, beide haben aus mir unerklärlichen Gründen gekümmert, so dass ich die Carnica schon vor längerer Zeit entfernt hatte und die Tamina vor kurzem. Des weiteren fehlt die Angora, das ist nur Schlamperei meinerseits, da der Kübel etwas abseits steht habe ich die einfach vergessen. Das ist mir allerdings erst aufgefallen, als ich die Früchte schon aufgeschnitten hatte. Leider sind die beiden länglichen Früchte die letzten, denn auch diese Pflanze kümmerte etwas vor sich hin, so dass ich kein rotes Gruppenbild mit Angora mehr machen kann.
  • Graf Batthyány: Das ist die große Frucht links im Bild . Sie soll eigentlich eine Fleischtomate mit einem Gewicht bis zu einem Kilo sein. Bei meinem Anbau 2007 hatte ich eine normalblättrige und eine kartoffelblättrige Pflanze, von denen nur die kartoffelblättrige die Braunfäule geschützt am Schuppenrand überlebt hat. Die Frucht sah aber deutlich anders aus, wie man in diesem Beitrag sehen kann. Also, mein Saatgut ist definitiv verkreuzt und brauche ich nicht mehr zu verwenden.
  • Mallorca Pfirsich: ist im Bild oben zu sehen. Das Saatgut habe ich letztes Jahr im Urlaub einer Frucht entnommen, die ich auf dem Markt in Felatnix gekauft habe. Die Frucht habe ich in diesem Beitrag beschrieben. Die Nachzucht ist leicht rosa, und nicht so orange/rot wie die Mutter, der Pfirsischeffekt fehlt total. Die Frucht hat einen ausgeprägten Gelbkragen und ist sehr hart. Das war die erste Frucht, die ich überhaupt geerntet habe, da sie mir beim Drucktest nicht ausreichend weich genug erschien. Sie hat auch leider überhaupt nicht geschmeckt. Vielleicht war sie doch noch nicht reif genug.
  • Süße von der Krim: rechts unterhalb des Mallorca Pfirsisch. Eine äußerst reichtragende Pflanze, die ungeschützt im Freiland steht, über 2 Meter hoch ist und leider als erste richtig heftig von Braunfäule befallen. Sensationell sind die langen Fruchtstände mit bis zu 20 Früchten. Sie ist, wie der Name erwarten läßt sehr süß. Allerdings mein Geschmack ist es nicht so 100 %, ich mag es, wenn die Früchte etwas mehr Säure haben.
  • Längliche von Leni: das sind die beiden Früchte unten. Die schmeckt mir eigentlich überraschend gut für eine so feste Sorte. Der Fruchtansatz war auch sehr reichlich, leider hat sie sich dann auch entschlossen nicht mehr weiter zu wachsen (Stand im Beet direkt neben der Tamina und Mallorca Pfirsisch, die ebenfalls bei ca. 80 cm das Wachstum eingestellt haben.). Der würde ich auf jeden Fall eine zweite Chance geben.
  • Super Sweet 100 F1: links unten, die kleine rote. Sehr gut, Standardanbau und da bleibt sie auch. Sie hat eine gute Mischung aus Süße und Säure, die mir sehr gut gefällt.

Im Schnittbild sieht man oben den Mallorca Pfirisch, in der Mitte die Graf B. unten die längliche von Leni, rechts Süße von der Krim und links Super Sweet 100 F1.

Als Farbreferenzen mußten wieder White Currant, Green Grapes und Sungold her halten. Geschmacklich waren Graf B. und der Mallorca Pfirsisch eine echte Enttäuschung. Ich hoffe mal, es liegt daran, dass ich sie zu früh geerntet habe.

30. August 2008

Die orangen Sorten im Vergleich

Und das sind die orangen Sorten Andrewia, Orange Flasche und Sungold F1 im optischen Vergleich. Weil es farblich so schön gepaßt hat, habe ich noch eine Chili Tequila Sunrise dazu gelegt und wieder Green Grape, Super Sweet 100 F1 und White Currant als Farbreferenz.
  • Andrewia: das ist die ovale Frucht links oben. Die habe ich im ersten Jahr im Anbau. Sie hat eine schöne, kräftige Farbe und schmeckt mir sehr gut. Im Gegensatz zur Orangen Flasche ist sie leicht säuerlich. Die kommt ganz sicher ins Standardanbauprogramm.
  • Orange Flasche: die ist schon längst im Standardanbauprogramm und wird da auf alle Fälle bleiben, dast ist unsere Lieblingstomate, super fruchtig, fast schon wie Obst. Die Früchte bekommen langsam Risse, wie hier zu erkennen. Die OF hat üblicherweise einen kleinen Nippel, der bei dieser Frucht nicht zu sehen ist.
  • Sungold F1: das sind die drei Früchte links unten neben der Green Grapes. Nach einem Experiment mit der Sungold Select II und dem Braunfäuleausfall im letzten Jahr, kann ich zum erstenmal eigene Sungolds ernten. Sie ist wirklich so gut, wie überall beschrieben. Wenn ich mich entscheiden müßte, wäre sie vielleicht wirklich die beste Cocktail Tomate (bisher).

Im Schnittbild sieht man oben die Orange Flasche, sie hat ein ausgesprochen dickes Fruchtfleisch, unten und deutlich dunkler ist die Andrewia abgebildet.

An meinen Kurzbeschreibungen kann man schon erkennen, dass ich ein richtiger Fan der orangenen Sorten bin. Diese drei sind wirklich die besten Salat- und Cocktailtomaten, die ich habe. Schön ins Bild gepaßt hätte noch eine Orange Russian 117, es war leider zur Zeit keine reif und da die Andrewia bald abgeerntet ist, mußte ich das Bild jetzt machen. Insgesamt habe ich noch 4 gelb/orange Fleischtomaten, doch die werde ich später mal einzeln vorstellen müßen. Die Früchte sprengen mit bis zu 500 Gramm auch das Bild.

Den aktuellen Gewichtsrekord hält wieder mal meine verkreuzte Big White Pink Stripes mit 520 Gramm, aber da hängen noch ein paar dickere Dinger am Strauch. Allerdings wird es jetzt langsam eng mit der Braunfäule. Die ersten Flecken sind gesichtet, ich hoffe, die Krankheit schreitet nicht so schnell voran. Es hängen noch Unmengen unreifer Früchte an den Pflanzen.

29. August 2008

Determiniert und indeterminiert

Wenn jemand den Unterschied zwischen indeterminiert wachsenden Sorten und determinierten Sorten, also unbegrenzt wachsenden Sorten und denjenigen, die irgendwann das Wachstum einstellen, nicht kennt, kann er es sich an diesem Bild leicht veranschaulichen.
Im linken Kübel sieht man die Sungold F1 (1), dann folgt die Green Sausage (2) und links vom Fallrohr die Super Sweet 100 F1 (3), schlecht zu erkennen ist die Nyagous (4), die an der anderen Seite des Fallrohrs angebunden ist.

Die Lampe, an der die Sungold angebunden ist, befindet sich in ca. 2 Metern Höhe, d.h. die Spitze wird wohl aktuell bei ca. 3 Metern sein. Die Super Sweet ist auch deutlich über 2 Meter. Die Angora hat schon vor einiger Zeit die 2 Meter Grenze geknackt und ich habe sie an eine andere Stelle gebracht wo ich sie besser anbinden zu kann.

Man sollte sich also bei der Planung, welche Tomaten man in Kübeln anbaut darüber im klaren sein, dass Pflanze auch im Kübel sehr hoch werden können und Vorsorge treffen, dass man sie auch gut anbinden kann. Wenn man keine Möglichkeiten hat, die Pflanzen anzubinden, sollte man eher zu Buschtomaten greifen.

Übrigends, um das Rätsel zu lösen: die Green Sausage ist natürlich die determiniert wachsende Sorte. Sie ist kaum zw. den beide

28. August 2008

Die Grünen im Vergleich

Auf diesem Bild sind die grünen Sorten, die ich in diesem Jahr im Anbau habe und die sind wirklich nicht zu verwechseln.
  • Aunt Rubys German Green, die Fleischtomate, die ich schon seit 3 Jahren regelmäßig anbaue.
  • Green Sausage: nach einem Jahr Pause ist die mal wieder im Programm. Allerdings nur wegen der Optik. Vor zwei Jahren hat sie mich (als Freilandpflanze) furchbar mit ihrer Neigung zur Blütenendfäule geärgert. In diesem Jahr habe ich sie im Kübel und erstaunlicherweise kein Problem mit Blütenendfäule. Ursprünglich hatte ich sie sogar in einer Hängeampel, aber die war dann doch zu klein und ständig ausgetrocknet. Dann habe ich die Pflanze in einen 10 Liter Eimer umgetopft. Der Geschmack ist allerdings recht übel, insbesondere, wenn man wie ich heute, ein Stück davon nach Sungold und Green Grapes probiert.
  • Green Grapes: In diesem Jahr zum erstenmal dabei und ich finde sie sehr lecker. Kann mit der Sungold F1 und Super Sweet 100 F1 durchaus mithalten. Die finde ich toll!

Als Farbreferenz habe ich eine Sungold und ein paar White Currants dazu gelegt. .

Im Schnittbild kann man schön erkennen, wie dick das Fruchtfleisch der Green Sausage (rechts) ist, verglichen mit der Green Grape (links). Eine kurze Beschreibung meiner grünen Sorten aus 2006 (Green Bell Pepper, Green Zebra, Green Sausage und Aunt Rubys German Green) findet sich hier

23. August 2008

Die Schwarzen im Vergleich

Auf diesem Bild sind die schwarzen Sorten, die ich in diesem Jahr im Anbau habe:
Black Ethiopian: das sind die ovalen Früchte unten im Bild. Sie sind optisch nicht von der Paul Robeson zu unterscheiden, die oben zu sehen sind.
Die Nyagous sind die drei kleinen Fleischtomaten, die in der Mitte zu sehen sind. Die mittlere ist eine mehrteilige Frucht, auf die ich noch eine "richtig" rote Tomate als Farbreferenz gelegt habe.

Die schwarzen Tomaten sind natürlich nicht richtig schwarz, ich würde die Farbe als ein bräunliches Rot, also rostrot bezeichnen. Die knallrote Super Sweet F1, die ich in der Mitte platziert habe, ist erst auf den zweiten Blick zu erkennen, so ähnlich sind sich die Farben. Lediglich die olivfarbenen Kappen verstärken den Eindruck, dass diese Sorten dunkler sind.

Im Schnittbild (wieder Vergleich mit Super Sweet F1 und Süße von der Krim) sieht man jedoch, dass das Fruchtfleisch doch deutlich dunkler ist. Eine kurze Beschreibung meiner schwarzen Sorten aus 2006 (Black Zebra, Black Seaman, Black Cherry, Black Ethiopian und Safari) findet sich hier

15. August 2008

Donut Tomate Teil 3

Hier sieht man nun ein Schnittbild der Donut Tomate - Ausgabe Aunt Rubys German Green. Das Exemplar der Old German wurde wohl während meines Urlaubs geerntet.

Man kann in diesem Bild erkennen, dass innen eine Vernarbung zu sehen ist, aussen war sie auch schon an der unreifen Frucht erkennbar. Ist also schon OK, dass diese Fruchtform recht selten vorkommt.

13. August 2008

Herzlich ...

.. kommt diese Copia daher. Sie wiegt 480 Gramm und ist bis jetzt die schwerste Frucht, die ich geerntet habe. Es kann natürlich sein, dass während meiner Abwesenheit noch dickere Brummer reif wurden, die dann ohne entsprechende Würdigung durch ein Foto in die Suppe gewandert sind. Diese 480 Gramm werden wohl nicht zur schwersten Tomate reichen, es hängen noch einige, wesentlich schwerere Dinger an den Pflanzen. Ob es allerdings reicht den Rekord der Big White Pink Stripes von 2006 mit fast 800 Gramm zu übertreffen ist fraglich.

Das ist die vorletzte Copia Frucht. Sie hing am zweiten Fruchtstand, alle weiteren Fruchtstände haben nur etwa erbsengroße Früchte angesetzt. Aus denen wird wohl nichts mehr werden. Ich kann noch eine, etwas kleinere Frucht ernten, dann kann ich die Copia entfernen..

20. Juli 2008

Erste Freilandtomate reif

Als erste Freilandsorte wurde die Süße von der Krim reif. Es handelt sich um eine rote Cocktail Tomate mit einem Durchmesser von etwa 2,5 cm und einem Fruchtgwicht von 14 Gramm also etwa die Größenordnung wie die Super Sweet 100 F1, die wohl morgen soweit sein wird. Mir war die Sorte unbekannt und aus den Bildern, die man z.B. bei Ebay sehen konnte, ging auch nicht klar hervor, ob es sich um eine kleine Salattomate oder um eine Cocktail handelt. Ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen jeweils ein reifes Exemplar der Süßen v.d. Krim, Sungold und Super Sweet 100 verkosten kann. Ich habe im letzten Jahr so von der Super Sweet geschwärmt. Mal sehen, welche der drei mir am besten schmeckt. Als weitere Cocktail Tomaten habe ich die Green Grapes angebaut, aber die hatte extreme Startschwierigkeiten, ist jetzt zwar gesund aber doch zeitlich etwas hinterher. Dann war ich noch der Meinung meine Angoratomate sei eine Cocktail Tomate, doch das war ein Irrtum, sie ist eine ausgewachsene Salattomate.

Es wird auch langsam Zeit, dass noch weitere Tomaten reif werden, wir leiden schon etwas Notstand an diesen kleinfrüchtigen Sorten, denn nicht nur meine Tochter, sondern jedes "Besuchskind" möchte unbedingt Tomaten haben. Ist mir ja recht und auch lieber als Bonbons, nur bleibt für mich nichts mehr übrig. Da muß ich mir fürs nächste Jahr etwas einfallen lassen. Eventuell muß die Ildy mit ihren riesigen Fruchttrauben wieder an den Start.

19. Juli 2008

Vergleich mit dem Vorjahr

In den letzten Jahren habe ich immer zu diesem Zeitpunkt einen Vergleich mit meinem Tomatenbeet mit den Vorjahren gezeigt. In diesem Jahr sieht es wieder deutlich erfreulicher aus als 2007, als ich die Freilandtomaten bereits Anfang Juli roden mußte.


Leider sind gerade die kleinsten Pflanzen im Vordergrund zu sehen: die erwähnte Tamina, die abgebrochene "Längliche von Leni". Danach kommt die Andrewia, die ist auch nicht sonderlich hoch, doch danach kommen mit der Orangenen Flasche und der Paul Robeson die größten Pflanzen dieser Reihe, allerdings kommt das auf diesem Bild nicht raus. Insgesamt kann ich wohl recht zufrieden sein.
Vielleicht kann man es erkennen: die Folie über den Rosenbögen ist weg. Die Malerabdeckplane wurde vor kurzem doch vom Wind zerfetzt. Also, die Verankerung der Rosenbögen ist jetzt OK, nun kann ich in eine Gewächshausfolie investieren.