Das ist ein Teil der roten Sorten, die ich in diesem Jahr angebaut habe. Es fehlen im Bild Carnica und Tamina, beide haben aus mir unerklärlichen Gründen gekümmert, so dass ich die Carnica schon vor längerer Zeit entfernt hatte und die Tamina vor kurzem. Des weiteren fehlt die Angora, das ist nur Schlamperei meinerseits, da der Kübel etwas abseits steht habe ich die einfach vergessen. Das ist mir allerdings erst aufgefallen, als ich die Früchte schon aufgeschnitten hatte. Leider sind die beiden länglichen Früchte die letzten, denn auch diese Pflanze kümmerte etwas vor sich hin, so dass ich kein rotes Gruppenbild mit Angora mehr machen kann.
- Graf Batthyány: Das ist die große Frucht links im Bild . Sie soll eigentlich eine Fleischtomate mit einem Gewicht bis zu einem Kilo sein. Bei meinem Anbau 2007 hatte ich eine normalblättrige und eine kartoffelblättrige Pflanze, von denen nur die kartoffelblättrige die Braunfäule geschützt am Schuppenrand überlebt hat. Die Frucht sah aber deutlich anders aus, wie man in diesem Beitrag sehen kann. Also, mein Saatgut ist definitiv verkreuzt und brauche ich nicht mehr zu verwenden.
- Mallorca Pfirsich: ist im Bild oben zu sehen. Das Saatgut habe ich letztes Jahr im Urlaub einer Frucht entnommen, die ich auf dem Markt in Felatnix gekauft habe. Die Frucht habe ich in diesem Beitrag beschrieben. Die Nachzucht ist leicht rosa, und nicht so orange/rot wie die Mutter, der Pfirsischeffekt fehlt total. Die Frucht hat einen ausgeprägten Gelbkragen und ist sehr hart. Das war die erste Frucht, die ich überhaupt geerntet habe, da sie mir beim Drucktest nicht ausreichend weich genug erschien. Sie hat auch leider überhaupt nicht geschmeckt. Vielleicht war sie doch noch nicht reif genug.
- Süße von der Krim: rechts unterhalb des Mallorca Pfirsisch. Eine äußerst reichtragende Pflanze, die ungeschützt im Freiland steht, über 2 Meter hoch ist und leider als erste richtig heftig von Braunfäule befallen. Sensationell sind die langen Fruchtstände mit bis zu 20 Früchten. Sie ist, wie der Name erwarten läßt sehr süß. Allerdings mein Geschmack ist es nicht so 100 %, ich mag es, wenn die Früchte etwas mehr Säure haben.
- Längliche von Leni: das sind die beiden Früchte unten. Die schmeckt mir eigentlich überraschend gut für eine so feste Sorte. Der Fruchtansatz war auch sehr reichlich, leider hat sie sich dann auch entschlossen nicht mehr weiter zu wachsen (Stand im Beet direkt neben der Tamina und Mallorca Pfirsisch, die ebenfalls bei ca. 80 cm das Wachstum eingestellt haben.). Der würde ich auf jeden Fall eine zweite Chance geben.
- Super Sweet 100 F1: links unten, die kleine rote. Sehr gut, Standardanbau und da bleibt sie auch. Sie hat eine gute Mischung aus Süße und Säure, die mir sehr gut gefällt.

Im Schnittbild sieht man oben den Mallorca Pfirisch, in der Mitte die Graf B. unten die längliche von Leni, rechts Süße von der Krim und links Super Sweet 100 F1.

Als Farbreferenzen mußten wieder White Currant, Green Grapes und Sungold her halten. Geschmacklich waren Graf B. und der Mallorca Pfirsisch eine echte Enttäuschung. Ich hoffe mal, es liegt daran, dass ich sie zu früh geerntet habe.
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