21. September 2008

Die Stunde der Schattenkinder

Man mag es ja glauben, oder nicht, aber das hier ist die erste Fruchtrispe der Black Ethiopian, die am Schuppenrand reif wurde. Die ersten Früchte der Schwesterpflanze im Freiland konnte ich vor etwa zwei Monaten ernten. Es wird also deutlich, dass ein vollsonnige Platz für eine frühe Ernte unabdingbar ist.

Dass dieser Standort alles andere als optimal ist, ist klar. Er liegt weitestgehend im Schatten, ist aber überdacht. Aber um ein überzähliges Pflänzchen unterzubringen, finde ich ihn nicht schlecht. So kann ich noch ernten, obwohl im Freiland und im Gewächshäuschen die Braunfäule zugeschlagen hat. Man darf nur keine großfrüchtigen Sorten auswählen, die reifen nicht mehr aus. Neben dieser Pflanze steht noch eine White Currant, die auch noch sehr gesund ist. Durch die Flecken auf dem Laub der Black Ethiopian darf man sich nicht täuschen lassen, das sind keine Braunfäuleanzeichen, die BE hat wie die Paul Robeson (und wenn ich mich recht erinnere auch meine Black Cherry im letzten Jahr) braune, eingetrocknete Blattränder.

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