Im letzten Beitrag schrieb ich, dass die Costoluto Genovese als erste Pflanze das Dach des Gewächshauses ereicht hat. Aber das alleine ist nich das besondere an dieser Sorte. Was mich geradezu umhaut, ist der überaus fleissige Fruchtansatz, der kaum auf einem Foto festzuhalten ist. Hier habe ich mal von oben rein fotografiert und man kann wohl erkennen, dass sich eine Etage weiter unten einige Früchte knubbeln. Die Etage, die man im Vordergrund sieht ist auch schon dreigeteilt: in der Mitte eine Vielzahl von Früchten und die Pflanze verzweigt sich auch noch nach links und rechts.

Im nächsten Bild habe ich mal zwischen diese beiden Etage geknipst, damit man erkennen kann, wie voll behangen die einzelnen Ebenen sind. Aber auch das kommt auf den Bildern nicht gut raus. Der Fruchtansatz ist einfach unglaublich. Meine anderen (und bisherigen) Sorten haben auch schön angesetzt und ich habe auch an einigen Pflanzen größere Früchte, aber in Summe ist die Costoluto einfach nicht zu toppen.

Ich habe noch nie den Ertrag je Pflanze protokolliert, aber in diesem Fall werde ich das wohl mal machen und das Gewicht der Einzelfrüchte aufsummieren. Ich hoffe nur, dass die Sorte auch schmeckt. Ich denke vom Ertrag her, würde eine solche Pflanze ausreichen um unseren Tomatenbedarf alleine abzudecken.
Wenn man dann noch bedenkt, dass ich zwar für das
Samenpäckchen 2,55 € bezahlt habe, dafür aber auch ca. 450 Korn erhalten habe scheint mir die Costoluto Genovese eine tolle Pflanze für die Tomatenfreunde zu sein, die auf den Ertrag und das Preis / Leistungsverhältnis schauen und nur wenige Pflanzen in ihrem Garten unterbringen können. Ich bin wahnsinnig gespannt auf sie.
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