28. Juli 2009

Die ersten Fleischtomaten sind reif

Inzwischen läuft die Ernte an und sogar die ersten Fleischtomaten sind inzwischen reif. Bei allen abgebildeten Früchten handelt es sich um sogenannte Bunkerfrüchte, die sich aus den ersten, mehrteiligen Blüten bilden. Diese Blüten werden in Analogie zu der Bezeichnung dieser ersten Blüten bei Paprikas oft Königsblüte genannt.
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Die frühesten Sorten sind die Schlesische Himbeere, Oaxacan Juwel und Paul Robeson. Bei der Paul Robeson handelt es sich nicht um die Sorte, die ich im letzten Jahr angebaut habe und die der Black Ethiopian ähnelt. Im letzten Jahr habe ich diese beiden Sorten verglichen und im Gartentagebuch von Helmut Pummer beschrieben.
In diesem Jahr handelt es sich um die amerikanische Variante von tomatofest, von der mir Henry von tomatl.net liebenswürdigerweise Originalsaatgut geschickt hat. Hierbei handelt es sich eindeutig um eine andere Sorte, eindeutig Fleischtomaten. Leider ist noch keine typische Frucht reif, aber die grünen Früchte im aktuellen Bannerbild sind auch die amerikanischen Paul Robeson. Ich bin schon sehr auf den Geschmack gespannt und hoffe, dass die Braunfäule im Foliengewächshaus durch das aktuell etwas wärmere Wetter etwas aufgehalten wird, damit ich noch weitere Früchte ernten kann.

19. Juli 2009

Sensationelle Freiländer

Allerorten hört man davon, dass die Tomatenpflanzen, die unüberdacht im Freiland stehen von Kraut- und Braunfäule befallen werden und gerodet werden müssen. Natürlich inspiziere ich meine Freiländer ebenfalls ganz genau. Aber was soll ich sagen, erstaunlicherweise sind die Freilandpflanzen die gesündesten Tomaten, die ich habe. Die Orange Flasche links im Bild kratzt derzeit an der 2 Meter Marke. Der Zollstock ist in diesem Bild auf 2 Meter ausgeklappt. Die gelbe Wäschklammer markiert die Höhe der Pflanze.

Erntereif ist allerdings noch keine Freilandfrucht. daher werde ich die Pflanzen vorsorglich in der nächsten Woche mit einem Pilzmittel behandeln.
Viel mehr Sorgen machen mir die Pflanzen im dem kleine Foliengewächshaus, das man im Hintergrund sieht. Dort ist die Braun & Krautfäule inzwischen definitiv angekommen. Ich habe einige Blätter der Sungold F1 entfernt. des weiteren habe ich an allen Pflanzen die unteren Blätter entfernt um für eine bessere Durchlüftung zu sorgen. Die Fleischtomaten sind auch noch weit von der Reife entfernt, daher kann ich sie auch noch mit einem Pilzmittel einsprühen. Allerdings hätte die Sungold F1 es am nötigsten. Das Gewächshaus habe ich jetzt im zweiten Jahr, im letzten waren die Tomaten auch nur eine Woche länger gesund, als ihre Freilandkollegen. Da bin ich schon ziemlich enttäuscht, ich halte es für nicht sonderlich gut geeignet für Tomaten.
Die Kübelpflanzen sehen ebenfalls nicht so gut aus, die Blätter weisen auch einige braune Flecken auf. Jedoch bin ich mir ziemlich sicher, dass es sich hierbei noch nicht um Braun & Krautfäule handelt. Diese Pflanzen stehen auch überdacht und sind dem Regen nicht direkt ausgesetzt.
Es ist schon eine ziemlich seltsames Tomatensaison. Hoffentlich halten sich die Pflanzen noch, damit ich noch etwas ernten kann.

15. Juli 2009

Wieder mal Besuch von einer Holzbiene

Zur Abwechslung mal wieder etwas tierisches: heute gab es mal wieder Besuch von Holzbienen, es waren nämlich zwei, die an meiner Wicke genascht haben. Ich habe sie allerdings nicht gemeinsam auf ein Bild gekriegt. Allerdings konnte ich ein Exemplar zusammen mit einer Wespe fotografieren. Dadurch wird der Größenunterschied erst richtig deutlich.

2007 habe ich mich schon mal an einem Größenvergleich mit Acker- und Erdhummeln versucht und eine Collage gebaut. Aber so finde ich den Vergleich sehr viel anschaulicher.

14. Juli 2009

Reichlich Blüten - keine Früchte

Ich habe es schon im Zusammenhang mit den "Frühsten Früchtchen" erwähnt, aber auch andere Tomatenliebhaber, wie z.B. Henry von Tomatl.net haben berichtet, dass sie in diesem Jahr eine große Anzahl von Blüten unbefruchtet blieb. Ich habe mal ein paar Bilder dazu aufgenommen:

Hier blieb ein kompletter Blütenstand einer früh ausgepflanzten Andrewia unbefruchtet.
Im nächsten Bild kann man erkennen, dass bei dieser Pendulina auch gerade mal eine Blüte von zwei Blütenständen eine Frucht angesetzt hat.

Bei mir scheint es vorwiegend die früh ausgesetzten Pflanzen betroffen zu haben, die ungeschützt stehen. Bei einigen Pflanzen im Gewächshäuschen kann ich das auch beobachten. Lediglich die Kübelpflanzen, die überdacht stehen, sind überhaupt nicht betroffen.
Ich tippe mal auf eine Kombination von Kälte und Nässe als Ursache.
Aber vielerorts bereiten die andauernden Regenfälle noch viel schlimmere Probleme, bei vielen Tomatenfreunden greift bereits die Braun- und Krautfäule um sich. Unser Wetter ist auch eine Katastrophe, aber bisher kann ich noch keinen Befall meiner Tomaten feststellen. Lediglich ein stärkerer Hagelschauer vor ein paar Wochen hat stellenweise das Laub zerfetzt, aber sonst ist (noch) alles OK.

5. Juli 2009

Vergleich der Orange Flaschentomaten

Vor zwei Wochen habe ich die veredelte und die beiden unveredelten Andrewia Pflanzen vorgestellt. Die Andrewia ist die Sorte, die am besten von der Veredelungsunterlage profitiert. Ein ganz anderer Fall ist die Orangene Flasche, hier kann ich beobachten, dass die veredelte Pflanze die kleinste der drei ist. Die größte ist die spät ausgepflanzte Pflanze, also ganz anders als erwartet. Leider ist das wieder kaum im Bild festzuhalten, aber ich habe die Höhe mit einem farbigen Balken markiert und einen auf 1,60 m ausgeklappten Zollstock daneben gestellt.

Die größte, spät ausgepflanzte OF steht in einer anderen Reihe und ist nicht überdacht. die veredelte OF steht am Rand des Beets und wird von Kräutern, wie Estragon und Muskateller Salbei überwuchert.
Es ist schwierig im kleinen Privatgarten 9 Pflanzen die gleiche Bedinungen zu bieten, es kann natürlich sein, dass die große Pflanze einfach bessere Bedingungen hat, wie die kleine, da in diesem Fall und anders als bei der Andrewia, die drei nicht nebeneinander stehen.
Aber sicher kann ich wohl sagen, dass was die Wüchsigkeit angeht, eine Veredelungsunterlage nicht in allen Fällen eine Verbesserung bringt. Denn auch bei der Suso F1 ist die veredelte Pflanze nicht größer als die beiden anderen.
Aber abgerechnet wird am Ende der Saison :-)

29. Juni 2009

Das früheste Früchtchen ...

... ist in diesem, wie auch schon im letzten Jahr die Pendulina. Sogar das Datum ist das gleiche. Allerdings war im letzten Jahr die Gartenperle nur einen Tag später reif, da ist in diesem Jahr jedoch noch kein Farbhauch zu erkennen.

Diese abgebildeten Früchte sind aber untypisch, sehen fast schon wie kleine Fleischtomaten aus. Das waren wohl mehrteilige Blüten, die gelbe Frucht im Hintergrund hat die typische Form.
Oberhalb der reifen Frucht, kann man einige unbefruchte Blüten erkennen. Im aktuellen Bannerbild sieht man, wie reichlich meine beiden Hängeampeln geblüht haben. Dann muß es aber ein Ereignis gegeben haben, was die Befruchtung der Blüten verhindert hat, denn ganze Rispen blieben ohne Fruchtansatz. Leider kann ich nicht mehr rekonstruieren, was es war. Anhaltende Regenfälle? Kälte? Die beiden Ampeln waren schon sehr früh ungeschützt draussen, und auch bei meinen Mitte April ins Freiland ausgepflanzten Stabtomaten mußte ich das beobachten, die Hängeampeln waren jedoch stärker betroffen.

18. Juni 2009

Nächster Vergleich der veredelten...

... und nicht veredelten Pflanzen. Ich konnte feststellen, dass die Sorten unterschiedlich stark von der Veredelungsunterlage profitieren. Von den Sorten Andrewia, Orange Flasche und Suso habe ich zwei unveredelte Pflanzen, eine davon bereits im April, die andere im Mai ins Freiland gepflanzt.
Alle drei Pflanzen der Orange Flasche sind mit 90 cm in etwa gleich hoch. Den größten Unterschied kann man bei der Andrewia feststellen, leider ist er sehr schwer im Bild festzuhalten. Die Pflanze im Hintergrund ist die Frühe Andrewia, die ist ca. 80 cm hoch, die Pflanze deren Spitze ich mit der gelben Wäscheklammer markiert habe ist die unveredelte, im Mai ausgepflanzte Andrewia mit 70 cm. Im Vordergrund rechts, mit der roten Wäscheklammer sieht man die veredelte Pflanze, die etwa 90 cm hoch ist.

Bei der dritten Sorte, der Suso ist ebenfalls ein Unterschied im Wachstum fest zu stellen, er ist aber nicht so ausgeprägt wie bei der Andrewia.