11. April 2009

Tomaten - Eseleien

Stefan vom Gmias - Blog hat Ende März eine lustigen, aber höchst informativen Beitrag geschrieben, in dem er Anfängerfehler zusammengetragen hat.

Leider läßt sich eine solche Liste schier endlos fortsetzen. Mir ist in den letzten Wochen, bzw. Tagen folgendes passiert:
  • Leichte Anzuchtgefäße unbedingt windgeschützt aufstellen
    Für Aussaat habe ich ganz leichte Kunststoff-Eierverpackungen verwendet. Nachdem ich ein Teil der Pflänzchen pikiert hatte, habe ich den Behälter mit den restlichen Keimlingen einfach auf dem Gartentisch in der Sonne abgestellt. Kurz danach konnte ich die Reste von der Terasse auffegen. Erfreulicherweise ist nix abgebrochen und die Zuorodnung zu den Namensschildchen habe ich wohl auch noch hingekriegt, weil nur noch zwei Sorten übrig waren.
  • Aussaaterde nicht mehr zum Auffüllen nach dem Pikieren verwenden
    Wenn ich die Pflänzchen pikiere, verwende ich die übrig gebliebene Erde aus dem Behälter, in dem die Tomaten gekeimt sind, um die neuen Töpfchen aufzufüllen. Das Ergebnis sieht man hier:
    Neben der pikierten Andrewia wächst ein unbekannter Spätkeimer. Eine Andrewia kann es nicht sein, die sind zu 100 % gekeimt. Da die restliche Keimquote auch nicht schlecht war könnte es sich nur um folgende Sorten handeln: Oaxacan Juwel (würde sich bald klären - ist nämlich meine einzige kartoffelblättrige Sorte in diesem Jahr) oder Sungold F1. Oder sollte es sogar ein weißes Ochsenherz sein? Ist aber fast unmöglich. Auf jeden Fall wird die Unbekannte gepäppelt.
  • Pflänzchen nicht ins Foliengewächshaus stellen, wenn man nicht zuhause ist
    Damit habe ich mir am Donnerstag fast das Ergebnis meiner Arbeit der letzten Wochen ruiniert. Am Morgen war es noch kühl und bedeckt und ich habe die Pflanzen in das geschlossene Anzuchtgewächshäuschen gestellt und bin zur Arbeit. Der Tag wurde extrem sonnig und als ich zuhause jemanden erreicht habe, der das Gewächshäuschen öffnet, war es fast schon zu spät. Am Abend bot sich ein fürchterlicher Anblick und ich war fast am Heulen: alles hing schlaff und gekrümmt, teilweise flach auf der Erde. Mir war schon klar, dass sich die größeren Pflanzen wieder erholen, aber die Jüngsten habe ich gedanklich schon abgeschrieben. Aber erfreulicherweise sind Tomaten echt zäh und bis auf diese beiden Costoluto Genovese haben alle überlebt.

    Die linke ist wohl hin, die rechte kann es wohl noch packen. Aber das war wirklich knapp und eine riesen Dummheit.

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