1. Juni 2008

Erdmischung für Kübeltomaten

Heute wurden die Kübeltomaten in ihre endgültigen Pflanzgefäße gesetzt. Erst wollte ich Kübel nehmen, die von der Größe zwischen den jetzigen und den endgültigen liegen, doch davon bin ich schnell abgekommen. Es war schon schwierig genug die Pflanzen aus ihren jetzigen zu lösen ohne sie dabei zu beschädigen, daher möchte ich ihnen diese Prozedur ein weiteres mal ersparen und habe sie in viel zu große Töpfe gepflanzt.
Mit der letzten Planzenerde, die ich zugegebenermaßen recht billig gekauft habe, war ich sehr unzufrieden, da sie sehr leicht verschlämmte und dann eine feste Kruste gebildet hat. Für meine jetzige Pflanzenerde, für die ich etwas mehr Geld ausgegeben, habe ich noch einen Zusatzstoff gesucht, der für eine bessere Durchlüftung der Erdmischung sorgt und setze erstmalig Kokosfasern ein. Kokosfasern gibt es als Briketts gepresst, die man dann in Wasser aufweicht. Kokosfasern sagt man nach, dass sie langsam verrotten, strukturstabil sind und für eine gute Luftführung sorgen. Sie besitzen gute Quelleigenschaften und Wasserspeicherfähigkeit.(Quelle: www.gartentechnik.de

So sieht der Brikett aus:

Den weicht man in ca. 6-7 Liter Wasser ein

Und so sieht das Ergebnis nach ca. einer Stunde aus:

Die Kokosfasern habe ich meiner üblichen Erdmischung für die Kübeltomaten zugesetzt, also erst etwas verrotteter Kompost, Gartenerde, Kokosfasern und gekaufte Pflanzenerde. Dem wird noch etwas Gesteinsmehl und Vorratsdünger mit Wasserspeicher Perlen, die bei Kontakt mit Wasser zu Gelpartikeln aufquellen. Laut Werbung entziehen die Pflanzenwurzeln bei Bedarf den Gelpartikeln aktiv die für Pflanzen notwendige Wassermenge. Ich bin extrem gespannt, ob das so zutrifft und wie sich diese Erdmischung bewährt.

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