Am Wochenende habe ich sowohl meine Paprikapflänzchen, als auch die Tomaten nochmals umgetopft. Ich bevorzuge eckige Pflanzgefäße in denen oftmals Stauden angeboten werden. Ich habe einige davon in verschiedenen Größen gesammelt. Durch die eckigen Töpfchen kann ich den Platz auf den Paletten und Untersetzern von Balkonkästen, auf denen ich meine Pflanzen verstaue, besser ausnutzen.
Im ersten Bild sieht man die 10'er Kästchen, in die ich meine Pflänzchen pikiert habe. In diesem Beispiel handelt es sich um Chili und Paprika, aber das ist bis auf einen kleinen Unterschied erst mal unerheblich.

Ehe ich umtopfe lasse ich die Pflänzchen austrocknen, denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich der Erdballen dann sehr leicht aus dem Gefäß nehmen läßt. Ist das Substrat nass, lößt sich die Erde nicht vollständig vom Behälter und die Wurzeln reissen leicht ab. Ich setze meine Pflanzen also mindestens einen Tag auf (Wasser-) Diät. Dann halte ich mit einer Hand die Pflanze fest und drücke mit der anderen von unten gegen das Töpfchen. So läßt sich i.d. R. der komplette, gut durchwurzelte Erdballen entnehmen.

Und nun kommt der Unterschied zwischen Chili und Tomaten:
- Tomaten setze ich direkt in das größere Töpfchen und fülle es bis oben mit neuer Erde auf. Dadurch steht die Pflanze etwas tiefer und kann an dem Teil des Stängels, der nun unter der Erde liegt, neue Wurzeln bilden.
- Da mir diese Eigenschaft nur von Tomaten und nicht von Chili oder Paprika bekannt ist, fülle ich bei diesen Pflanzen erst etwas Substrat in die größeren Töpfchen, damit sie gleich weit aus der Erde schauen, wie vorher.

Nun muß nur noch der Rand des Gefäßes mit neuer Erde gefüllt werden und schon ist die Pflanze umgetopft. Angießen nicht vergessen.
Ich habe den Eindruck, dass dieses Vorgehen sehr schonend für die Pflanze ist, sie wird nicht verletzt und wächst ohne Verzögerung weiter.
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