13. März 2008

Frühbeetkasten verweht

Im letzten Beitrag habe ich berichtet, dass der Sturm Emma die Abdeckung meines Frühbeetkastens davon geweht hat. Am letzten Montag hat eine Sturmböe dem Frühbeet weitaus schlimmer zugesetzt. Wo ich beim letzten mal die Abdeckungen noch im eigenen Garten einsammeln konnte, hat sie diesesmal die Böe angehoben, über den Zaun hinweg in den Nachbarsgarten bzw. in unsere Einfahrt geweht. Glücklicherweise wurde kein Auto beschädigt, die Doppelstegplatten sind auch unversehrt, lediglich die Aluleisten, mit denen die Kanten verstärkt sind, sind teilweise weg.
Der Wind hat nachfolgend eine der Verankerungen (Drahtstifte, der durch die Eckverbindungen in der Erde verankert werden) fast komplett ausgehebelt und die Seitenteile dermaßen verbogen, dass ich mir sicher war, dass sie bald brechen würden. Sie haben Stand gehalten, aber insgesamt läuft es mit meinem Frühbeet nicht so toll.

Ausserdem hat mich diese Beobachtung auch noch weiter ernüchtert: Ich hatte nämlich vor ein Foliengewächshäuschen für meine Tomaten an dieser Stelle aufzubauen. Ich habe mir sogar letztes Wochenende eins gekauft. Hier ist ein Bild davon zu sehen. Die Grundfläche ist 1,83 m x 1,22 m, bei einer Höhe von 1,90 m. Wenn man nun mal ausrechnet, dass die Seitenfläche des Frühbeets ca. 1,20 m x 0,30 m Windangriffsfläche bietet, das Foliengewächshaus 1,83m x 1,9m, also 0,36 qm gegenüber 3,4 qm, dann brauche ich das Foliengewächshaus gar nicht erst aufzubauen, sondern ich kann es gleich wegwerfen. Wenn ich mir dann noch an meinen Versuch mit dem selbstgebauten Tomatendach aus dem letzten Juni denke, auch das hat eine deutlich geringere Windangriffsfläche und wurde von wesenlich schwächeren Windböen zerfetzt. Also, das Foliengewächshaus brauche ich nicht in meinem Gemüsebeet aufzubauen.

Ich denke, ich werde es wohl am westlichen Rand des Gartens aufbauen, dort ist es zwar nicht so sonnig, aber durch die Bäume wesentlich besser vor Wind geschützt.

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